Am 27.04.2026 stellten Julia Mink und Svenja Hippel die anstehende Ahrtal-Befragung in der Kinderuni vor.
Die beiden Forscherinnnen erklärten den 7-13-Jährigen im Publikum, warum der Wiederaufbau im Ahrtal noch mindestens 10 Jahre dauern wird und warum es wichtig ist, dass Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler nachfragen, wie es den Menschen vor Ort geht und wie sozialwissenschaftliche, ökonomische und rechtliche Forschung beim Wiederaufbau helfen kann. Dabei achteten die beiden Referentinnen darauf, das schwere Thema der Flutkatastrophe kindgerecht aufzubereiten und einen positiven Blick in die Zukunft zu richten.
Anhand einer kleinen Beispielumfrage, die live vor Ort ausgefüllt werden durften, brachten die beiden Junior-Professorinnen den jungen Zuhörerinnen und Zuhörern die Methodik nahe. Alle Kinder im Saal – und auch einige Erwachsene – füllten den Kurzfragenbogen aus, der sich um die Frage drehte, ob Kinder, die häufig die Kinderuni besuchen, neugieriger sind als Kinder, die heute zum ersten Mal dabei waren. Das Alter stellte dabei eine wichtige Kontrollvariable dar.
Während Svenja Hippel die Methodik erläuterte, zählte Julia Mink die ersten ca. 30 Fragebögen live aus und gab die Zahlen in die vorbereitete Excel-Datei ein, um beispielhafte Graphiken zu zeigen und den Prozess zu erläutern. Sowohl das Thema der Ahrtalflut als auch die Beispielumfrage regte zahlreiche interessierte Nachfragen an, die sich auch noch eine Weile nach Veranstaltungsende am Rednerpult sammelten.
Auf vielfachen Wunsch hin stellen wir an dieser Stelle sehr gerne eine vollständige graphische Aufbereitung der insgesamt 198 vollständigen Fragebögen bereit: