04. Mai 2026

SOZIAHR bei der Kinderuni: Fragen stellen, zuhören, zählen SOZIAHR bei der Kinderuni

So erforschen wir das Leben im Ahrtal nach der Flut

Am 27.04.2026 stellten Julia Mink und Svenja Hippel die anstehende Ahrtal-Befragung in der Bonner Kinderuni vor. Anhand einer kleinen Beispielumfrage, die live vor Ort ausgefüllt werden durften, brachten die sie den 7-13-Jährigen die Methodik nahe.

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Am 27.04.2026 stellten Julia Mink und Svenja Hippel die anstehende Ahrtal-Befragung in der Kinderuni vor. 

SOZIAHR bei der Kinderuni
Julia Mink und Svenja Hippel beantworten Fragen im Anschluss an ihren Vortrag bei der Kinderuni © Martin Magunia / Universität Bonn

Die beiden Forscherinnnen erklärten den 7-13-Jährigen im Publikum, warum der Wiederaufbau im Ahrtal noch mindestens 10 Jahre dauern wird und warum es wichtig ist, dass Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler nachfragen, wie es den Menschen vor Ort geht und wie sozialwissenschaftliche, ökonomische und rechtliche Forschung beim Wiederaufbau helfen kann. Dabei achteten die beiden Referentinnen darauf, das schwere Thema der Flutkatastrophe kindgerecht aufzubereiten und einen positiven Blick in die Zukunft zu richten. 

Anhand einer kleinen Beispielumfrage, die live vor Ort ausgefüllt werden durften, brachten die beiden Junior-Professorinnen den jungen Zuhörerinnen und Zuhörern die Methodik nahe. Alle Kinder im Saal – und auch einige Erwachsene – füllten den Kurzfragenbogen aus, der sich um die Frage drehte, ob Kinder, die häufig die Kinderuni besuchen, neugieriger sind als Kinder, die heute zum ersten Mal dabei waren. Das Alter stellte dabei eine wichtige Kontrollvariable dar.

SOZIAHR bei der Kinderuni
Die Kinder füllen eifrig den Fragebogen aus. © Martin Magunia / Universität Bonn
SOZIAHR bei der Kinderuni
Die Veranstaltung war gut besucht mit ca. 250 großen und kleinen Gästen. © Martin Magunia / Universität Bonn

Während Svenja Hippel die Methodik erläuterte, zählte Julia Mink die ersten ca. 30 Fragebögen live aus und gab die Zahlen in die vorbereitete Excel-Datei ein, um beispielhafte Graphiken zu zeigen und den Prozess zu erläutern. Sowohl das Thema der Ahrtalflut als auch die Beispielumfrage regte zahlreiche interessierte Nachfragen an, die sich auch noch eine Weile nach Veranstaltungsende am Rednerpult sammelten.

Auf vielfachen Wunsch hin stellen wir an dieser Stelle sehr gerne eine vollständige graphische Aufbereitung der insgesamt 198 vollständigen Fragebögen bereit:

Frage 1
© Martin Magunia / Universität Bonn
Frage 2
© Martin Magunia / Universität Bonn
Frage 3
© Martin Magunia / Universität Bonn
Frage 4
© Martin Magunia / Universität Bonn
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Durchschnitt der Antworten auf Frage 1 (Fragen stellen) in Abhängigkeit vom Alter © Martin Magunia / Universität Bonn
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