Begegnungsstätten im Ahrtal
SOZIAHR legt eine Bestands- und Bedarfsanalyse der Begegnungsstätten im Ahrtal vor, die auf dem partizipativen Workshop am 03.11.2025 und einer darauf folgenden Online-Umfrage unter den bekannten Begegnungsstätten aufbaut.
(Umfragedaten von Frühjahr 2026, allgemeine Übersicht zuletzt aktualisiert am 28.07.2026)
- Adenau
- Altenahr
- Bad Neuenahr-Ahrweiler
- Sinzig
- Grafschaft
54 Begegnungsstätten
- 21 zentrale Einrichtungen
- 33 Einzelangebote
24 Experten-Einschätzungen
- 16 zentrale Einrichtungen (76,2 %)
- 5 Einzelangebote
- 3 übergreifende Kommentare
Räumliche Verteilung
Zentrale Einrichtungen sind schwarz markiert, Einzelangebote blau.
Zentrale Einrichtungen
- Bürgerhaus Alte Schule
- Mehrgenerationentreff "vor Müllert"
- Begegnungscafé "nur mut"
- ASB-Begegnungsstätte Dernau
Einzelangebote
- Seniorentreff
- Klappcafé Freisheim
- Klappcafé Liers / Seniorennachmittag
- Klappcafé Altenburg
- Treff in der Kaffeebud
- Offener Eltern-Treff
- Jugendtreff "JuZe"
- Mädchentreff
- Bürgertreff
- Seniorentreff Lind (ergänzt am 28.7.26)
- Kaffeeklatsch Plittersdorf (ergänzt am 28.7.26)
Zentrale Einrichtungen
- AWO-Quartierstreff
- :KERIT Café "Rastplatz"
- ASB-Begegnungsstätte Heimersheim
- Familientreffs und Geschäftsstelle des Kinderschutzbund KV Ahrweiler e.V.
- :KERIT Café „Casa Blankart“
- Begegnungsort Ahrweiler (Hoffnungswerk)
- Begegnungscafè Eifel Liebe Ahrtal
- Waschbar
- Café "Wieder daheim ankommen"
- Veedelstreff Domcafé Hemmessen
- Katholische Familienbildungsstätte
- Haus der Familie/ Mehrgenerationenhaus
- Begegnungs- und Servicecenter Ahr
Einzelangebote
- Ma(h)lzeit
- Begegnungsstätte für Kinder und Jugendliche Ramersbach
- Pius-Café
- Rosenkränzchen
Zentrale Einrichtungen
Einzelangebote
Zentrale Einrichtungen
Die Grafschaft war ursprünglich nicht miteingeplant und wurde nachträglich ergänzt, weil diese beiden Einrichtungen an der Umfrage teilgenommen haben. Deshalb besteht hier kein Anspruch auf Vollständigkeit.
Ranking nach Versorgungsdichte
- In Bad Neuenahr-Ahrweiler kommen 2.174 EinwohnerInnen auf eine zentrale Einrichtung (bzw. 1.663 auf eine Begegnungsstätte insgesamt).
- In der Verbandsgemeinde Altenahr kommen 2.599 EinwohnerInnen auf eine zentrale Einrichtung (bzw. 800 auf eine Begegnungsstätte insgesamt).
- In Sinzig kommen 8.687 EinwohnerInnen auf eine zentrale Einrichtung (bzw. 1.448 auf eine Begegnungsstätte insgesamt).
- In der Verbandsgemeinde Adenau gibt es für 12.855 EinwohnerInnen keine einzige zentrale Einrichtung. Es kommen 1.835 EinwohnerInnen auf je ein Einzelangebot.
Wichtiger Hinweis zur Datenqualität
- Die Grafschaft war ursprünglich nicht miteingeplant und wurde nachträglich ergänzt, weil die beiden unten genannten Einrichtungen an der Umfrage teilgenommen haben. Deshalb besteht hier kein Anspruch auf Vollständigkeit.
- Insbesondere bei der Verbandsgemeinde Adenau ist es möglich, dass Angebote durch fehlende Internetpräsenz und persönliche Kontakte übersehen wurden.
Kontakt
Melden Sie sich immer gerne mit Hinweisen auf weitere Angebote oder aktuelleren Informationen zu den bereits gelisteten Angeboten!
Große soziale und präventive Bedeutsamkeit
"Meiner Meinung nach waren und sind die vielzähligen Begegnungsstätten eine der tragfähigsten Säulen, die die Menschen bei der Bewältigung ihrer Probleme unterstützt, versorgt, teilweise auch gestützt haben und ihnen Zuversicht und Perspektive geben konnten. Aus dieser Katastrophe zu lernen, um einerseits präventiv, aber auch in ähnlichen Situationen zügiger und zielgenauer agieren zu können, halte ich für das Bedeutendste, was man der Katastrophe abgewinnen kann, bei all dem Leid, was sie verursacht hat." (Umfrage-Teilnehmerin, ungekürzt)
"Wir erleben täglich, wie wichtig es ist, Menschen nicht nur in akuten Krisen zu begleiten, sondern auch langfristig Orte zu schaffen, an denen sie wieder Vertrauen, Gemeinschaft und emotionale Stabilität erfahren können. Heilung, Stabilisierung und der Aufbau von Resilienz benötigen Zeit, verlässliche Beziehungen und dauerhaft erreichbare, niedrigschwellige Angebote. Begegnungsstätten und soziale Treffpunkte übernehmen hierbei eine wichtige präventive Funktion." (Umfrage-Teilnehmerin, gekürzt und umsortiert)
Zentrale Ergebnisse
Mindestens 15 der Begegnungsstätten sind im Kontext der Fluthilfe entstanden und werden weiterhin von viel ehrenamtlichem Engagement aufrechterhalten (im Schnitt 14 Ehrenamtliche pro befragter Begegnungsstätte).
Die meisten Angebote haben eine katholische Trägerschaft, finden tagsüber unter der Woche statt, sind gesprächsorientiert und richten sich primär an Seniorinnen und Senioren. Für diese Zielgruppe wird auch der größte Ausbaubedarf gesehen.
Viele zentrale Einrichtungen haben derzeit keine sichere Langzeitperspektive und könnten sehr von öffentlicher Unterstützung profitieren. Dazu gehören vor allem finanzielle Zuschüsse und die Bereitstellung passender Räumlichkeiten.
Kontext der wissenschaftlichen Analyse
Am 03.11.2025 fand ein SOZIAHR-Workshop in Remagen zum Thema "Begegnungsstätten im Ahrtal" statt, bei dem gemeinsame eine erste Übersicht über vorhandene Einrichtungen und Treffpunkte erstellt wurde. Außerdem wurden relevante Themen zusammengetragen, die viele Aktive in diesem Bereich umtreiben. Siehe hierzu ausführlich die Dokumentation.
SOZIAHR hat die so entstandene Sammlung von 44 Begegnungsorten im Nachgang durch weitere Recherche auf insgesamt 52 Orte erweitern können, zu denen aussagekräftige Zahlen über die aktuelle Angebotslage vorliegen (Stand Januar - Juli 2026).
Mithilfe einer online-basierten Umfrage unter Begegnungsorten, die im Frühjahr 2026 lief, konnten zudem stichprobenhaft Einschätzungen zu Ausbau- und Unterstützungsbedarfen gesammelt werden.
Die hier vorgelegten Daten basieren weitgehend auf einer Online-Umfrage unter Begegnungsstätten. Die Umfrage dauerte ca. 15 Minuten und umfasste 18 teils offene und teils geschlossene Fragen sowie eine Abfrage der Eckdaten zur Einrichtung und Kontaktperson.
Dabei durfte pro Begegnungsstätte eine Vertreterin oder ein Vertreter Angaben zum vorhandenen Angebot machen sowie ihre oder seine Einschätzung zu aktuellen Mehrbedarfen und Herausforderungen teilen.
Von den 24 Personen, die grundsätzlich an der Umfrage teilnahmen, beantwortete nicht jeder alle Fragen, weshalb die jeweiligen Befragten-Zahlen leicht abweichen.
Die Umfrage lief vom 26.02.2026 bis zum 09.06.2026.
Der volle Fragebogen kann bei Interesse hier eingesehen werden.
Bereits für den explorativen Workshop am 03.11.2025 zum Thema Begegnungsstätten im Ahrtal wurde eine enge Definition des Begriffs angelegt, der auch bei der folgenden Umfrage beibehalten wurde. Darunter werden hier solche Angebote gesammelt, welche in erster Linie auf die Begegnung von Menschen als Selbstzweck abzielen. Klar abzugrenzen davon sind zahlreiche freizeitliche Aktivitäten wie Sport- und Musikvereine und viele mehr, bei denen es in erster Linie um eine spezielle Aktivität geht.
Ebenfalls nicht in die Übersicht aufgenommen wurde Angebote, die in erster Linie auf Beratung, Sozialarbeit oder Gesundheitsvorsorge abzielen, wie bspw. bestimmte Angebote der Gemeindeschwestern Plus (Demenz-Café). Das schließt auch voraussetzungsreiche Begegnungssrunden wie Selbsthilfegruppen ein, in denen es zwar stark um Austausch geht, die aber ein spezielles Merkmal voraussetzen, das über Alter, Geschlecht, Elternschaft o.Ä. allgemeines hinausgeht.
Unterschieden wurde im Zuge der Auswertung zudem zwischen zentralen Einrichtungen, die über eine formale Trägerschaft und typischerweise auch über hauptamtliches Personal verfügen und mehrere verschiedene Aktivitäten anbieten, sowie Einzelangeboten, die nur punktuell stattfinden (bspw. monatliches Klappcafé).
Darüber hinaus wurden Angebote, die an verschiedenen Orten stattfinden, getrennt gelistet, auch wenn sie von dem gleichen Träger koordiniert werden. Ein paar andere Angebote sind einzeln gelistet, obwohl sie am gleichen Ort stattfinden, da hier jeweils unterschiedliche Trägerschaften bestehen.
Die angebotenen Aktivitäten und damit angesprochenen Zielgruppen wurden größtenteils durch Internetrecherche zusammengetragen, ggf. ergänzt durch die Umfrage-Angaben der teilnehmenden Begegnungsstätten. Für die Einschätzung von Mehrbedarfen und Problemen stellt die Umfrage die alleinige Datenbasis dar.
Die Umfrage-Antworten wurden in Excel mit den Rechercheergebnissen zusammengetragen und in eine standardisierte Form gebracht. Bei Unklarheiten wurden Nachfragen an die Kontaktperson gestellt. Die Freitextantworten wurden "codiert", das bedeutet, dass sie zu Oberbegriffen zusammengefasst wurden, um Häufigkeitsverteilungen darstellen zu können (siehe bspw. "Probleme & Unterstützungsbedarf").
In drei Fällen wurden Fragebogenantworten als "übergreifende Kommentare" zu einem gesamten Ort bzw. einer Art von Angebot (Klappcafés) gewertet und von konkreten Begegnungsstätten gelöst. Diese sind aber gleichermaßen in die Auswertung eingeflossen, damit deren Perspektive nicht verlorengeht.
Wie in den obigen Zitaten bereits durchklang, sind Begegnungsstätten wichtige Unterstützungsfaktoren bei der individuellen Krisenbewältigung und Resilienzbildung.
Direkt nach der Flut entstanden viele kurzlebige und informelle Treffpunkte und Versorgungsstellen, die sehr relevant für das Leben der Betroffenen in den ersten Monaten nach der Flut waren. Manche davon bestehen heute noch.
So wurde in unserer Umfrage für 15 Begegnungsstätten angegeben, dass sie im Zusammenhang mit der Fluthilfe gegründet wurden. Die tatsächliche Zahl dürfte noch höher liegen.
Von 20 befragten Begegnungsstätten sind 7 aktuell noch in Fluthilfe- bzw. Wiederaufbauprojekte involviert.
Detailergebnisse
Zielgruppen
Viele Angebote sind grundsätzlich für alle Interessierten offen, doch noch mehr Angebote zielen speziell auf Seniorinnen und Senioren ab - mehr als die Hälfte aller Begegnungsstätten bietet mindestens eine regelmäßige Veranstaltung speziell für diese Gruppe an.
Für Kinder und Jugendliche gibt es 11 Anlaufstellen im Ahrtal, für Familien 9 und für Eltern bzw. Mütter 6.
Flutbetroffene werden noch von 11 Anlaufstellen ausdrücklich als Zielgruppe beschrieben, auch wenn es keine Angebote gibt, die ausschließlich für Flutbetroffene vorgesehen sind.
Mehrbedarf
Der größte Bedarf an weiteren Angeboten wurde bei Seniorinnen und Senioren gesehen (15 von 20 Befragten schätzten ihn als "groß" oder "sehr groß"), dicht gefolgt von Eltern-Kind-Angeboten sowie Frauen und Flutbetroffenen.
15 Personen nutzten zusätzlich das Freifeld für Ergänzungen weiterer Zielgruppen, die in der standardisierten Abfrage fehlten oder zusätzlichen Nachdruck verdienten. Dabei wurden genannt:
- Kinder und Jugendliche (7)
- Seniorinnen und Senioren (4)
- Menschen in schwierigen sozialen Umständen (3)
- Menschen mit (regionalem) Migrationshintergrund (3)
- Menschen mit Behinderung (2)
- Menschen mit besonderen psychischen Voraussetzungen (2)
- Flutbetroffene (2)
- Eltern/Mütter (2)
Aktivitäten
Die angebotenen Aktivitäten wurden in 10 Gruppen eingeteilt und nach Häufigkeit sortiert dargestellt.
Viele Angebote stellen einen grundsätzlich offenen Raum für Interaktion bereit (24), noch mehr Angebote (33) sind primär auf Gespräche ausgerichtet, oftmals in Verbindung mit Kaffee und Kuchen oder einem gemeinsamen Frühstück.
Einige der professionellen Einrichtungen verknüpfen Begegnungsangebote zudem mit Beratungs- und Betreuungsformaten (16).
Kreative Aktivitäten (14) sowie Sport und Bewegung (13) werden ebenfalls recht häufig angeboten.
- Gesprächsorientiert: Erzählcafé, Erzählbank, Kaffeeklatsch, Frühstück, Mittagessen, ...
- Offener Raum: offener Cafébetrieb, Bürgertreff, Mama-Treff, Jugendtreff, ...
- Beratung und Betreuung: Allgemeine Soziale Beratung; Familienberatung und -workshps; psychosozial stärkende Angebote; Unterstützung; Infofrühstück, Handykurs, Sprachkurs, Hausaufgabenbetreuung, ...
- Kreatives: Stricken, Nähen, Malen, Singen, Kochen, Basteln, Handarbeit allgemein, Trommeln, ...
- Sport & Entspannung: Yoga, Pilates, Kampfsport, Tanzen, Spazieren, Qigong, Gymnastik, Meditation, ...
- Spiele: Gesellschaftsspiele, Bingo, Schach, Kicker, Billard, Dart, Boule, ...
- Naturorientiert: Waldnachmittag, tiergestützte Angebote, …
- Ausflüge
- Kulturveranstaltungen: Lesungen, Vorträge, Kino, Ausstellungen, ...
- Sonstiges: Themennachmittage, Nachhaltige Angebote, Klimastammtisch, Fahrradwerkstatt, ...
Öffnungszeiten und Barrierefreiheit
Die große Mehrheit aller recherchierten Angebote findet unter der Woche tagsüber statt (43). Unter der Woche abends und am Wochenende finden jeweils mindestens 6 Angebote statt.
10 Begegnungsstätten haben zudem angegeben, dass sie weitere Öffnungszeiten "je nach Angebot" haben.
Von den 23 Begegnungsstätten, zu denen diese Umfrage-Angaben vorliegen, wurde zudem ein Großteil von 19 als barrierefrei bezeichnet und nur 3 als nicht barrierefrei (1 Antwort fehlte).
Trägerschaft
22 der 52 Begegnungsstätten haben eine katholische Trägerschaft, entweder direkt über die Kirchen- bzw. Pfarreiengemeinde oder indirekt über Organisation wie den Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. ober den Malteser Hilfsdienst e.V.
9 Begegnungsstätten werden durch zivilgesellschaftliche Organisationen ohne kirchliche oder städtische Anbindung getragen. Diese umfassen den Arbeiter-Samariter-Bund, die Arbeiter-Wohlfahrt, das Deutsche Rote Kreuz, Fortuna hilft e.V., den Kinderschutzbund sowie den Förderkreis Hemmessener Dom.
8 Begegnungsstätten werden informell organisiert, das heißt sie haben keine offizielle Trägerinstitution und werden eher durch Einzelpersonen oder lose Netzwerke aufrechterhalten.
5 weitere Begegnungsstätten haben eine evangelische Trägerschaft, entweder direkt über die Kirchen- bzw. Pfarreiengemeinde oder indirekt über die Johanniter Unfallhilfe.
5 Begegnungsstätten werden von der Stadt bzw. der Ortsgemeinde getragen.
3 Begegnungsstätten werden von Hoffnungswerk e.V. angeboten, das einen freikirchlichen Hintergrund hat.
Personal & Finanzierung
Die mit Abstand häufigste Finanzierungsquelle der 22 befragten Begegnungsstätten sind Spenden mit 20 Nennungen. Befristete Projekt-Förderungen sind mit 9 Erwähnung ebenfalls relativ häufig.
Andere Finanzierungsquellen wie Vertriebseinnahmen, Mitgliedsbeiträge und Dauer-Förderungen sind sehr selten.
Die Begegnungsstätten wurden zudem nach der Anzahl ihrer haupt- und ehrenamtlichen Aktiven gefragt. Insgesamt:
- 27,93 Vollzeitäquivalente (im Schnitt etwa eine Vollzeitstelle und ein Minijober pro Begegnungsstätte)
- ca. 312 Ehrenamtliche (im Schnitt etwa 14 Ehrenamtliche pro Begegnungsstätte)
Im Schnitt kommen 11 Ehrenamtliche auf eine Vollzeitstelle.
Probleme & Unterstützungsbedarfe
20 Personen schrieben einen freien Kommentar zu ihren aktuellen Problemen bzw. vorhandenem Unterstützungsbedarf.
Die mit Abstand am häufigsten genannte Herausforderung war Finanzierung (12). Zuschüsse zu bestimmten Aktivitäten, Honoraren oder Ausstattungen würden den Begegnungsstätten bereits sehr helfen.
Von 6 bzw. 7 Befragten wurden fehlende oder unpassende Räumlichkeiten, fehlender ehrenamtlicher Nachwuchs bzw. hauptamtlicher Personalmangel sowie schwierige Bewerbung/Hemmschwellen für die Teilnahme und fehlende langfristige Planbarkeit als Problem genannt.
Zufriedenheit mit der Verwaltung
Grundsätzlich besteht unter den Befragten eine hohe Zufriedenheit sowohl mit der jeweiligen Kommune als auch mit der Kreisverwaltung.
Allerdings äußerten drei Befragte ausdrücklich den Wunsch nach mehr Zusammenarbeit aller Akteure, um die vorhandenen Angebote langfristig aufrechtzuerhalten.
- "Aktuell geht es um mehr Sichtbarkeit in der Kommune und einen guten Austausch über die Wichtigkeit der Begegnungsorte."
- "Eine enge Zusammenarbeit mit Kommune, Schulen, Kindergärten, sozialen Einrichtungen und weiteren Vereinen hilft dabei, Angebote bedarfsgerecht weiterzuentwickeln und Menschen frühzeitig zu erreichen."
- "Es wäre schön, wenn es einen Interessenskreis (Gemeinde, Kreis, Hilfsorganisationen, Kooperationspartner) gäbe, der die Nachfrage nach Angeboten und die Nutzung von Gebäuden steuern und für die Zukunft tragfähig organisieren würde." (leicht angepasst zum Zwecke der Anonymisierung)